Die nördlichen Kalkalpen oder Kalkhochalpen haben steile, gratige, kantige Formen und sind vorwiegend aus Kalken und Dolomiten aufgebaut. Die Kettengebirge im Westen gehen nach Osten in eher massive Stöcke, teils mit Hochplateaus, über. Charakteristisch sind die verkarsteten, öden, wasserlosen Flächen und die vielen Höhlen als Folge der unterirdischen Entwässerung. An der Basis der Kalkberge liegen stellenweise Salz- und Gipslager (im sogenannten Haselgebirge) sowie Quellhorizonte (Karstquellen) über undurchlässige Schichten.
Das Kalkgebirge läßt nur wenig landwirtschaftliche Nutzung zu. Neben den großflächigen Fichtenwaldbeständen überwiegt das Ödland.